Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung Herkunftssprachlicher Unterricht als Chance - Wird die neue Landesregierung dem Potenzial der Mehrsprachigkeit ausreichend gerecht?

25 % der Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen stammen aus Einwandererfamilien. Im bundesweiten Durchschnitt hat seit Mitte der 2000er-Jahre jedes dritte Kind unter sechs Jahren einen Migrationshintergrund.

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der vollständige Erwerb der Herkunftssprache sowohl allgemein für die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten als auch speziell für den Erwerb einer Zweit- oder Drittsprache von elementarer Bedeutung ist und das Fundament für schulischen Erfolg bereitet. Nach Angaben des Kultusministeriums aus dem Jahr 2016 lernen bereits heute 4 379 Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen Türkisch in der Grundschule.

In der vergangenen Wahlperiode wurden seitens der Landesregierung Maßnahmen zur Ausbildung von zukünftigen Lehrkräften ergriffen. Zudem erfolgte eine Ansprache von bereits im Dienst befindlichen Lehrkräften, ob Interesse besteht, an herkunftssprachlichem Unterricht mitzuwirken. Weitere Qualifizierungsmaßnahmen waren in Planung. Vor diesem Hintergrund stellen sich für die Weiterentwicklung von Schulen und deren Angebot herkunftssprachlichen Unterrichts durch die neue Landesregierung folgende Fragen.

⇒ Die Anfrage im Detail sowie die Antwort der Landesregierung finden Sie auf dieser Seite oben rechts als Download.

 

 

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