Kleine Anfrage Kalte Pyrotechnik – wie steht die Landesregierung dazu?

Anfrage des Abgeordneten Belit Onay (Bündnis 90/Die Grünen) an die Landesregierung

 Herkömmliche Pyrotechnik wird auf Basis von Magnesium hergestellt und wird über 2000 Grad heiß. Daher ist das unerlaubte Abbrennen herkömmlicher Pyrotechnik unter anderem aus diesen Gründen aktuell verboten.

Bei kalter Pyrotechnik wird das Magnesium durch Nitrozellulose ersetzt – es ist die Technik, die bei Tischfeuerwerk und auch auf Theaterbühnen zum Einsatz kommt. Diese wird seit einiger Zeit vor allem von den Fans des Kopenhagener Klubs Bröndby IF intensiv getestet und gilt als weniger gefährlich und gesundheitsgefährdend.

Innenminister Boris Pistorius (SPD) schlug in der Vergangenheit vor, dass es Zonen geben sollte, in denen die Feuerwerkskörper gezündet werden könnten.

1. Welche Erkenntnisse hat die Landesregierung über kalte Pyrotechnik?

2. In welche gesetzliche Kategorie fallen die jeweiligen bekannten kalten Pyrotechniken aus Sicht der Landesregierung?

3. Wie steht die Landesregierung zu einer Nutzung von kalter Pyrotechnik in Stadien?

4. Wie steht die Landesregierung zu einer Nutzung von kalter Pyrotechnik im öffentlichen Raum, zum Beispiel im Rahmen von Fanmärschen zum Stadion?

5. Teilt die Landesregierung die Auffassung von Innenminister Pistorius, dass es Zonen z.B. in Fußballstadien geben sollte, in denen die Feuerwerkskörper (z.B. kalte Pyrotechnik) gezündet werden könnten?

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