Kleine Anfrage Wie will die Landesregierung, die aktuellen Probleme in Forschung und Lehre des Instituts für Islamische Theologie lösen?

Am 15.02.2019 berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung, dass mehrere Professorenstellen am Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück nicht oder nur vertretungsweise besetzt sind. Der Institutsleiter übt in dem Zeitungsbericht Kritik an der mangelnden personellen Ausstattung. Er sagt, „dass das Institut eigentlich das größte seiner Art in Deutschland sein könnte, aufgrund unbesetzter Professorenstellen aber zu einem ‚Rumpfinstitut‘ verkomme.“ Die Lage könne sich mit dem möglichen Weggang eines angesehenen Professors noch weiter verschärfen.

Zeitgleich sinke die Zahl der Studierenden am Institut - aktuell seien es noch 442. Und ein sogenanntes Imamseminar, in dem sich Absolventinnen und Absolventen zu Imaminnen und Imamen fortbilden könnten, scheine in weiter Ferne. Der Institutsleiter sieht einen zeitnahen regulären Betrieb als dringende Voraussetzung für eine Verbesserung der Gesamtsituation.

Seit dem 04.09.2018 liegt ein Entschließungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache 18/1527) zur Verbesserung der Situation am Institut für Islamische Theologie vor. In seiner 10. Sitzung am 24.09.2018 beschloss der Ausschuss für Wissenschaft und Kultur, den Antrag wieder auf die Tagesordnung zu setzen, wenn der angekündigte Antrag der Koalitionsfraktionen vorliege, und dann beide Anträge zusammen zu beraten.

⇒ Die Anfrage im Detail sowie die Antwort der Landesregierung finden Sie auf dieser Seite oben rechts als Download.

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