Hilfe statt Ausgrenzung Belit Onay schlägt Sieben-Punkte-Plan gegen Obdachlosigkeit vor

"Wir dürfen Menschen in sozialen Notlagen nicht ausgrenzen, sondern müssen ihnen mehr und frühzeitig helfen, ihre Situation zu verbessern oder erst gar nicht dahin zu kommen“, sagt der GRÜNE OB-Kandidat Belit Onay. „Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Deutschland immer weiter auseinander, auch immer mehr Kinder leben in Armut. Eine wohlhabende Gesellschaft wie unsere darf nicht wegsehen, sondern muss gegensteuern.“

„Als Oberbürgermeister setze ich auf Prävention und konkrete Hilfe vor Ort. Dazu gehören feste Hilfepunkte in den Stadttbezirke als Erstanlaufstellen, eine Präventionsstelle gegen Wohnungslosigkeit, mehr menschenwürdige Unterkünfte und ergänzend auch mehr mobile Angebote wie Mobile-Badezimmer- oder Dusch-Busse, wie es sie in Hamburg bereits gibt.“

Das Konzept umfasst folgende Präventions- und Hilfsangebote für Wohnungslose:

1)     Feste Hilfepunkte in den Stadtbezirken einrichten, die bei Fragen rund um (drohende) Wohnungslosigkeit Sozialberatung anbieten.

2)     Mehr sichere Orte für Frauen sowie für Kinder und Jugendliche schaffen.

3)     Menschenwürdige Unterkünfte für Obdachlose ausbauen, um mehr Schutz und Privatsphäre zu bieten.

4)     Mobile Hilfsangebote verstärken, ähnlich wie der Kältebus sind Busse für medizinische Versorgung und Waschmöglichkeiten flexibel vor Ort einsetzbar.

5)     Den Arbeitsbereich Unterbringung dem Sozialdezernat zuordnen (ist bislang beim Baudezernat).

6)     Mehr Straßensozialarbeiter einstellen.

7)     Sozialraumkonferenz mit allen Beteiligten einrichten für bessere Koordination der Hilfsangebote.

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