Steigende Mieten & Baukosten in Hannover Belit Onay: Wohnen darf kein Luxus sein!

Hannover, 22. Juli 2019

Wohnen darf kein Luxus sein!


Steigende Mieten und immer weniger bezahlbarer Wohnraum auch in Hannover: Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist angespannt, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), aber auch kürzlich die Aktionen in der Heisenstraße in der Nordstadt gegen Luxussanierungen zeigen.

Das sagt OB-Kandidat Belit Onay dazu:
"Wohnen darf kein Luxus sein. Hauptkostentreiber sind laut der Studie vor allem hohe Bodenpreise und Baukosten. Deshalb müssen wir hier die Kosten senken und auch sonst dafür sorgen, dass Menschen in einem überhitzten Wohnungsmarkt nicht an den Rand gedrängt werden.“

Um neue Bauflächen zu entwickeln, schlägt Onay vor, einen kommunalen Bodenfonds einzurichten. Hierzu soll die Stadt systematisch ihr Vorkaufsrecht bei Grundstücksverkäufen ausüben und diese Grundstücke für den Wohnungsbau entwickeln. Diese könnten dann kostengünstig für den Bau preiswerter Wohnungen zur Verfügung gestellt werden.

Als konkrete Maßnahme zur Senkung der Baukosten will Onay die Zahl der nachzuweisenden Parkplätze reduzieren. Vor allem Tiefgaragen seien besondere Kostentreiber.

Für sehr stark nachgefragte Wohnquartiere mit hohem Mietanstieg kann sich Onay vorstellen, mit strikten Auflagen zu arbeiten. Dies gelte vor allem bei einer Zweckentfremdung von Wohnraum für gewerbliche Zwecke und für spekulativen Leerstand. Wo in großem Stil bezahlbarer Wohnraum vernichtet werde, müsse auch der Einsatz gesetzlicher Mittel wie eines Zweckentfremdungsverbots auf den Tisch.

 

Kontakt:

Heike Köhn

Kampagnensprecherin Belit Onay

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadtverband Hannover

Tel: (0511) 32 33 14 oder 30 65 49

Mobil: 0162 4188021

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